10. Oktober 2017 Kati Grund/Kati Engel/Pressemitteilung

Versprochen ist versprochen!

Graffiti-Workshop mit Max Kosta Um die Problematik der Kinder- und Jugendarmut und deren konkrete Erscheinungsformen und Auswirkungen in Thüringen in den Fokus zu rücken, hatte die Linksfraktion im vergangenen Sommer zu einer zweiteiligen Veranstaltung geladen. Unter dem Titel „Einmal Teilhabe bitte!“ kamen einerseits durch einen Kreativwettbewerb Kinder und Jugendliche selbst zu Wort. Auf der anderen Seite wurden in einer öffentlichen Anhörung Sozialpädagog*innen aus der Kinder- und Jugendhilfe eingeladen, über ihre täglichen Erfahrungen zu berichten. Alle Kinder und Jugendliche wurden aufgefordert, unter dem Motto „Wenn ich einen Wunsch frei hätte, dann würde ich ...“ ihre Wünsche durch Malen, Basteln, Dichten usw. darzustellen. „Durch diesen Wettbewerb haben wir die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen - ihre Hoffnungen, Sehnsüchte und Träume - in den Thüringer Landtag geholt und sichtbar gemacht. Denn die eingereichten Werke waren nicht nur für die Abgeordneten, sondern auch  Mehr...

 
28. September 2017 Kati Grund/Kati Engel

"Wir wollen keine bloße Schaufensterpolitik betreiben!"

Rede zur Eigenständigen Jugendpolitik im Plenum des Thüringer Landtages   Sehr geehrter Herr Präsident, liebe Besucher*innen, liebe Zuhörer*innen am Live-Stream, liebe Kolleg*innen, wir behandeln heute zwei Anträge, welche sich beide mit dem Themenfeld der Eigenständigen Jugendpolitik befassen: Ein Antrag ist von der CDU-Fraktion und der Andere ist von den Fraktionen DIE LINKE, SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Beide Anträge wurden letztes Jahr in das Landtagsplenum eingebracht und dann in den Ausschuss für Bildung, Jugend und Sport überwiesen. Wie bereits erwähnt führte der Ausschuss zu beiden Anträgen sowohl eine schriftliche als auch eine mündliche Anhörung durch, welche wiederum im Ausschuss ausgewertet wurden. Durch die Anhörungen erhielten wir eine ganze Reihe von Ideen und Anregungen, aber auch Kritik, an welchen Stellen etwas verändert werden muss, wenn wir mehr Mitbestimmung von jungen Menschen in Thüringen erreichen wollen. Für die Stellungnahmen möchte ich mich ausdr Mehr...

 
20. September 2017 Kati Grund/Kati Engel/Pressemitteilung

Den Kindern eine Stimme geben!

Das Motto zum diesjährigen Weltkindertag am 20. September lautet „Kindern eine Stimme geben“. Das Deutsche Kinderhilfswerk und UNICEF Deutschland nutzen diesen Tag und rufen dazu auf, die Interessen, Rechte und Bedürfnisse von Kindern in das Zentrum von Politik und Gesellschaft zu stellen. „Wir dürfen Kinder nicht nur als Bestandteil von Familie sehen“, betont die kinderpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, Kati Engel. „Kinder sind eigenständige Rechtssubjekte. Daher braucht die Beteiligung junger Menschen auch Ernsthaftigkeit durch gesetzlich verbriefte Rechte und verlässliche Strukturen.“„Mitwirkung ist Kindern enorm wichtig“, betont die Landtagsabgeordnete. Dies haben Kinder und Jugendliche auch im Zukunftsvertrag des Kindergipfels am Sonntag bekräftigt. So forderten sie u. a. mehr Mitbestimmung im Schulalltag sowie eine Absenkung des Wahlalters auf 14 Jahre für Kommunalwahlen, für Landtagswahlen auf 16 Jahre und auf 17 Jahre für Bundestags Mehr...

 
1. September 2017 Kati Grund

1. September ist Weltfriedenstag - Erinnerung und Mahnung

Mit dem deutschen Überfall auf Polen begann am 1. September 1939 der 2. Weltkrieg. Am Ende des Krieges zählte man Millionen Tote. Europa und die Welt betrauerten unendliches Leid und unermessliche Zerstörung. Der Antikriegs- und Weltfriedenstag am 1. September ist daher jährlicher Tag der eindringlichen Mahnung und des Gedenkens an die Opfer. Die Bilder der Erinnerung verdeutlichen eines schmerzhaft: Krieg bedeutet stets menschliches Leid, soziales und humanitäres Elend und die Zerstörung der Umwelt. Die Hoffnung am Ende des 2. Weltkrieges, so etwas möge sich nie wiederholen, erfüllte sich nicht. 72 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges gibt es laut Wikipedia auf 5 von 7 Kontinenten bewaffnete Konflikte. 2014 sind weltweit 164.000 - 220.000 Menschen direkt an Kampfhandlungen gestorben, so viele wie seit 26 Jahren nicht mehr. 2015 starben in Konfliktgebieten mindestens 167.000 Menschen. Viel zu viele Menschen schauen weg und die deutsche Rüstungsindustrie verdient Milliarden. Mehr...

 
28. August 2017 Kati Grund/Pressemitteilung

Zusammen mit unsere Direktkandidatin im Wahlkreis 190, Sigrid Hupach, durfte ich einen Scheck der Alternative 54 e. V. über 400 € an Frau Vockrodt-Reich vom Jugendprojekt BOJE übergeben. Die BOJE ist ein Projekt in Mühlhausen unter Federführung des Evangelischen Kirchenkreis. Das Kinder- und Jugendzentrum besteht aus verschiedenen Bereichen, welche z. T. ineinander greifen oder gezielt durch Netzwerkarbeit miteinander verbunden werden, wie z. B. der offene Bereich "Kaffeebohne", Projektarbeit, Streetwork, aber auch Beratung bei Problemlagen. Der Offene Bereich bietet Kindern- und Jugendlichen im Einzugsbereich des "Bahnhofsviertels", welcher in Mühlhausen als Brennpunktviertel gilt, eine Anlaufstelle. Im Vordergrund stehen dabei sowohl Partizipation, Stärkung und Integration der Besucher*innen als auch Gewaltprävention und der Aufbau einer tragfähigen, vertrauensvollen Beziehung zu den Kindern und Jugendlichen. Highlights sind die Kinderferientage (Kifeta) in den Mehr...

 
22. August 2017 Kati Grund

Kein Vergeben! Kein Vergessen!

Vor 25 Jahren begannen die mehrere Tage andauernden rassistischen Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen. Unter dem Beifall von bis zu 3.000 Zuschauer*innen attackierten mehrere hundert Nazis die Bewohner*innen der Zentralen Aufnahmestelle für Asylbewerber*innen (ZAst) sowie ein Wohnheim für ehemalige vietnamesische Vertragsarbeiter*innen (das sogenannte Sonnenblumenhaus) und steckten dieses schließlich in Brand. Auf dem Höhepunkt der Auseinandersetzungen zog sich die Polizei für mehrere Stunden völlig zurück, die Feuerwehr konnte die Brände nicht löschen. Die Menschen waren in Todesangst auf sich allein gestellt. Haarsträubende Erklärungen wurden später dafür gesucht: Linksradikale seien dafür verantwortlich, meinte der Ministerpräsident. Bundeskanzler Helmut Kohl machte die Stasi verantwortlich. Die Wahrheit wollten sie nicht hören: Dies waren die massivsten rassistisch motivierten Angriffe in Deutschland nach Ende des Zweiten Weltkrieges. Dies war ein rassistisches Pogrom!  Mehr...

 

Treffer 1 bis 6 von 75