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Weltkindertag 2020: Fraktion DIE LINKE unterstützt Spendenaufruf des Kinderschutzbundes

Anlässlich des Weltkindertages am 20. September ruft der Deutsche Kinderschutzbund zu einem Spendenlauf im Internet auf. Dazu erklärt die Sprecherin für Kinder- und Jugendpolitik der Landtagsfraktion der LINKEN, Kati Engel: „Wir möchten diese Aktion unterstützen und zur Teilnahme aufrufen. Die besondere Situation in der Corona-Krise hat zu Absagen vieler Weltkindertagsfeste gezwungen. Das darf nicht dazu führen, dass Kindern und ihren Rechten weniger Beachtung geschenkt wird.“ Mit der Aktion will der Kinderschutzbund auf die mangelnde Teilhabe bedürftiger Kinder aufmerksam machen und gleichzeitig für diese Geld sammeln. Der Weltkindertag steht in diesem Jahr unter dem Motto „Kinderrechte schaffen Zukunft“. Dazu Engel: „Bedingungen zu schaffen, unter denen alle Kinder bestmöglich geschützt und gefördert werden und sie ihre Persönlichkeit frei entfalten können, ist nicht nur im Interesse der Kinder, sondern der gesamten Gesellschaft.“ Dies müsse die digitalisierte Lebenswelt von... Weiterlesen


LINKE kritisiert geplante Erhöhung der Hartz-IV-Regelsätze für Kinder und Jugendliche

„Die geplante Erhöhung der Regelsätze für Kinder und Jugendliche im Hartz-IV-Bezug zum 1. Januar 2021 ist mehr als unzureichend und geht vollkommen an der Lebensrealität vorbei“, empört sich die kinder- und jugendpolitische Sprecherin der linken Landtagsfraktion, Kati Engel. „Dadurch wird sich die Situation der von Armut betroffenen Kinder und Jugendlichen in Deutschland nicht verbessern.“ Die Zahl armer oder von Armut bedrohter Kinder nimmt in Deutschland stetig zu. Aktuell gelten 3 Millionen Kinder und Jugendliche als arm – dies ist jedes 5. Kind. „Arme Kinder leiden nicht nur unter schlechter Ernährung und unzureichender ärztlicher Versorgung. Sie haben auch  schlechtere Chancen auf Bildung. Ihre Möglichkeiten der gesellschaftlichen Teilhabe und sozialen Beziehungen sind ebenso stark eingeschränkt, da sie von vielen Bereichen des Lebens - Kinobesuche oder Musikunterricht - ausgeschlossen sind“, erläutert Kati Engel. „Die Tür zur Zukunft fällt da nicht ins Schloss, sie geht gar... Weiterlesen


Zum Schulanfang in Thüringen: Probleme von Schülerinnen und Schülern im Blick haben - Suizide verhindern

An Schultagen nehmen sich mehr junge Menschen das Leben als während der Ferien. Besonders hoch ist jedoch die Suizidrate direkt nach den Ferien. In Deutschland sterben jedes Jahr etwa 10.000 Menschen durch Suizid, 600 davon sind Jugendliche. Das sind mehr Tote als durch Verkehrsunfälle, Drogenmissbrauch und AIDS zusammen. Wie eine RWI-Studie nun belegt, hat die Schule darauf einen signifikanten Einfluss: insbesondere an den ersten beiden Schultagen nach Ferienende häufen sich die Suzidfälle bei Schülerinnen und Schülern. Die Wahrscheinlichkeit eines Suizids nimmt allein an diesen Tagen um 30 Prozent zu. Die Ursachen hierfür sind unklar. Anzunehmen sind Leistungsdruck in der Schule sowie Mobbing durch Mitschülerinnen und Mitschüler.  „Ich bin daher froh, dass das neue Schuljahr in Thüringen mit einigen neuen gesetzlichen Regelungen beginnt und wir dadurch die Situation der Schülerinnen und Schüler verbessern können und somit ihr Wohlbefinden stärken“, freut sich Kati Engel,... Weiterlesen


In Tippelschritten zum Tabakwerbeverbot

Linkepolitikerin kritisiert Tabakwerbeverbot als nicht weitreichend genug Nach jahrelangen Diskussionen hat der Deutsche Bundestag in der vergangenen Nacht die Werbebeschränkungen für Tabakprodukte verschärft. „Ich hätte mir ein generelles Verbot gewünscht sowie eine schnellere Umsetzung“, kritisiert die Sprecherin für Suchtprävention der Linksfraktion im Thüringer Landtag, Kati Engel. „So darf die Tabakbranche darf weiter Sponsoring betreiben und Werbung wird in Fachgeschäften und an Tankstellen nicht beschränkt. Das läuft einem umfassenden Präventionsgedanken zuwider.“ Ab dem 1. Januar 2022 ist es untersagt, für herkömmliche Tabakwaren auf Plakaten zu werben. Für Tabakerhitzer gilt ein Verbot ein Jahr später, für E-Zigaretten sogar erst ab 2024. Bereits vom Januar 2021 an darf in Kinos vor Filmen, die für unter 18-Jährige freigegeben sind, nicht mehr für Tabakprodukte geworben werden.  „Nach Angaben des Deutschen Krebsforschungszentrums sterben in Deutschland jedes Jahr 121.000... Weiterlesen


Weltdrogentag

Etwa 200.000 Menschen sterben jedes Jahr weltweit an den direkten Folgen des Konsums illegalisierter Drogen. Darüber hinaus sterben etwa 300.000 Drogenkonsument:innen infolge unbehandelter Hepatitis C-Infektionen und einige weitere Zehntausend aufgrund von HIV-Infektionen. Mit einer anderen Drogenpolitik wäre es möglich viele dieser Tode zuverhindert. Natürlich ist es gut und richtig, die mafiösen Strukturen des Drogenschwarzmarktes zu bekämpfen. Aber wir werden allein mit Repressionen die drogenbedingten Probleme nicht in den Griff bekommen. Sondern wir müssen endlich anfangen die Ursachen für den Konsum zu verstehen und gezielt anzugehen. Wer es zulässt, dass Alleinerziehende reihenweise in die Armut rutschen, der muss sich nicht wundern, wenn Doping in Form von Drogenkonsum auch diese Gesellschaftsschichten erreicht. Und vor allem hilft es niemandem, am wenigsten den Kindern, wenn den Müttern deswegen auch noch mit Geldstrafen oder gar Freiheitsentzug gedroht wird. Wir können und... Weiterlesen


Rot-Rot-Grün und CDU einigen sich auf Verdopplung der Schulsozialarbeit/gemeinsame jugendpolitische Ziele formuliert

Der Thüringer Landtag hat heute mit den Stimmen von Rot-Rot-Grün und CDU eine Änderung des Kinder- und Jugendhilfeausführungsgesetzes beschlossen. In dem Gesetz wird sowohl für die Finanzierung der Schulsozialarbeit als auch für die jugendpolitischen Aufgaben des Landes künftig eine erhöhte Mindestfinanzausstattung festgelegt. Für die Schulsozialarbeit stehen demzufolge jährlich 22,3 Millionen, für den Landesjugendförderplan 3,8 Millionen Euro zur Verfügung. Dazu erklärt die Sprecherin für Kinder- und Jugendpolitik der Linksfraktion, Kati Engel: „Rot-Rot-Grün setzt mit diesem Beschluss ein weiteres Ziel unseres Koalitionsvertrages um: die gesetzliche Fixierung der Schulsozialarbeit auf einem deutlich erhöhten Niveau. Wir haben gemeinsam mit der CDU Mittel bereitgestellt, um künftig in Thüringen für etwa die Hälfte der Schulen Schulsozialarbeit anbieten zu können, im Umfang von mehr als 400 Vollzeitstellen. Das ist ein erheblicher Kraftakt, aber auch ein toller Erfolg und ein... Weiterlesen