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"Das Wohlbefinden von Kindern kann mit keinem Geld der Welt aufgewogen werden"

Meine Rede im Plenum zum Thüringer Gesetz zur Förderung der Teilnahme an Früherkennungsuntersuchungen für Kinder (ThürFKG) Sehr geehrte Frau Präsidentin, liebe Besucher*innen, werte Kolleg*innen, mit dem vorliegenden Gesetzentwurf möchte die Landesregierung das ThürFKG – also das Thüringer Gesetz zur Förderung der Teilnahme an Früherkennungsuntersuchungen für Kinder ändern. (Liebe Besucher*innen, wir haben hier im Landtag so eine seltsame Angewohnheit: Wir geben Gesetzen gern total lange, unverständliche Namen, nur um diese dann durch noch unverständlichere Abkürzungen zu ersetzen. Aber keine Sorge, Sie müssen sich im Moment nur merken, dass jedes Mal, wenn das Kürzel ThürFKG genannt wird, das Thüringer Gesetz zur Förderung der Teilnahme an Früherkennungsuntersuchungen für Kinder gemeint ist. Im Gegensatz zum Namen ist das gar kein kompliziertes Gesetz. Darin ist lediglich das Thüringer Einladungs- und Erinnerungsverfahren für die Früherkennungsuntersuchung (auch so... Weiterlesen


Gelebte Solidarität

Spontane Spenden Sichern das Fortbestehen der Kleiderkammer in Eisenach Nord. An einem Dienstagabend erfuhr Uwe Schenke (Stadtrat in Eisenach, DIE LINKE), dass die Zukunft für die Kleiderkammer am Nordplatz im Argen liegt. "Durch eine unerwartet hohe Mietnachforderung war die Kleiderkammer gezwungen bis Freitag 350,00 Euro aufzubringen, sonst drohe ihnen die Kündigung. Ein Betrag den die Ehrenamtlichen aus eigenen Kräften nicht stemmen können.", schildert Schenke. Der Stadtrat informierte daraufhin die lokale Landtagsabgeordnete der LINKEN, Kati Engel, und bat diese um Unterstützung. "Da diese Summe selbst mein Budget überstieg, habe ich einen Spendenaufruf gestartet. Über soziale Netzwerke, Mundpropaganda und E-Mails habe ich Freunde und Bekannte um Hilfe gebeten.", erzählt die Abgeordnete. Und die Resonanz war überwältigend. "Innerhalb von Stunden haben wir das Spendenziel übertroffen", führt Engel weiter aus. "Es haben sich über 20 Menschen an der Aktion beteiligt, darunter viele... Weiterlesen


Gesetz zur eigenständigen Jugendpolitik ist auf einem guten Weg

Jugendpolitiker*innen kritisieren Ignoranz und Abwesenheit der CDU-Fraktion: CDU hat sich als jugendpolitischer Akteur langfristig disqualifiziert Heute fand im Thüringer Landtag die mündliche Anhörung zum Gesetzentwurf zur Unterstützung einer eigenständigen Jugendpolitik statt. Die CDU-Fraktion nahm daran nicht teil. Zur Anhörung nehmen die jugendpolitischen Sprecher*innen der rot-rot-grünen Landtagsfraktionen Kati Engel (DIE LINKE), Diana Lehmann (SPD) und Astrid Rothe-Beinlich (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) wie folgt Stellung: „Die heutige mündliche Anhörung zum Thüringer Kinder-und Jugendhilfeausführungsgesetzes ist ein wichtiger Schritt, um unseren Gesetzentwurf zu einem guten Abschluss zu bringen.  Er ist die bedeutendste rechtliche Grundlage für eine moderne Kinder- und Jugendpolitik in Thüringen. Wir haben einen Vorschlag gemacht, der nicht nur die Mitbestimmungsmöglichkeiten junger Menschen verbessert, sondern auch die sog. Jugendpauschale und die Schulsozialarbeit in Höhe von... Weiterlesen


Forsa-Umfrage des Deutschen Kinderhilfswerkes: Es wird noch zu wenig gegen Kinderarmut getan

Nur 16 Prozent der Deutschen glauben, dass sich die Politik ausreichend um die Bekämpfung der Kinderarmut kümmert. Dabei halten dies 85 Prozent für wichtig bis sogar sehr wichtig. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Deutschen Kinderhilfswerkes anlässlich des Weltkindertages am 20. September hervor. Auch zu anderen Themen sehen die Befragten die Politik in der Pflicht, endlich zu handeln: bei der finanziellen und beruflichen Unterstützung von Familien sowie beim Schutz von Kindern vor Gewalt. „Es stimmt leider, dass Kinderarmut gerade auf Bundesebene ein immer noch zu wenig beachtetes Thema ist. Dies hat verschiedene Gründe. Unser Armutsbild ist von drastischer Not, Hunger und Obdachlosigkeit geprägt. Kinderarmut in Deutschland dagegen äußert sich weniger spektakulär. Oftmals wird sie daher gar nicht als solche erkannt. Dabei ist mittlerweile jedes 5. Kind in Deutschland arm und somit von vielfältigen Benachteiligungen betroffen“, erläutert die kinderpolitische... Weiterlesen


Ministerin Heike Werner übergibt 5.000 Euro für pädagogische Arbeit im Wildkatzendorf Hütscheroda

Die Thüringer Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Heike Werner (DIE LINKE), besuchte am Donnerstag das Wildkatzendorf Hütscheroda und überreichte der Geschäftsführerin, Claudia Wilhelm, einen Scheck über 5.000 Euro. Die für Tierschutz und Soziales zuständige Ministerin Heike Werner ist überzeugt: „Einrichtungen wie das Wildkatzendorf schaffen einen Ort, an dem Kinder, Familien aber auch sozial benachteiligte Menschen Nachhaltigkeit und Verantwortung gegenüber unserer Umwelt erfahren. Wir alle haben durch unser Handeln einen direkten Einfluss auf die Welt, in der wir leben, das sollten wir uns wieder öfter vor Augen führen.“ Das Wildkatzendorf Hütscheroda wurde bereits vor sechs Jahren eröffnet. In der Wildkatzenscheune und im Schaugehege erleben Besucherinnen und Besucher, das "Rettungsnetz für die Wildkatze" hautnah. Klein und Groß lernen alles über die Wildkatze, ihren Lebensraum - dem Urwald - und ihren Schutz kennen. Den pädagogischen Schwerpunkt... Weiterlesen


Rot-Rot-Grün will Mitbestimmung und Beteiligung von Kindern und Jugendlichen stärken

„Mit der Novelle des Thüringer Kinder- und Jugendhilfeausführungsgesetzes stärkt Rot-Rot-Grün maßgeblich die Mitbestimmungs- und Beteiligungsmöglichkeiten junger Menschen auf allen Ebenen. Dadurch stellen wir sicher, dass Kinder und Jugendliche bei allen ihre Interessen berührenden Planungen, Entscheidungen und Maßnahmen mitbestimmen können“, erläutert Kati Engel, Sprecherin für Jugendpolitik der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, nach der ersten Beratung des Gesetzentwurfs. Künftig soll es eine gesetzlich geregelte Mindestfinanzierung für Jugendarbeit, Jugendverbandsarbeit und Schulsozialarbeit geben. Dafür fließen jährlich 15 Millionen Euro in die örtliche Jugendförderung. „Zudem erfüllen wir mit der Verstetigung der Jugendsozialarbeit ein Vorhaben des rot-rot-grünen Koalitionsvertrages. Mehr als 11 Mio. Euro stehen jedes Jahr für Schulsozialarbeit zur Verfügung“, unterstreicht Kati Engel. „Rot-Rot-Grün sichert somit die Jugend- und die Schulsozialarbeit langfristig und... Weiterlesen