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Berufsorientierung an Thüringer Schulen wird ausgebaut

Am Freitag, 19. August 2016 unterzeichneten Thüringens Bildungsministerin Birgit Klaubert, Thüringens Arbeitsministerin Heike Werner und der Leiter Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit Kay Senius eine Vereinbarung über den Ausbau der praxisnahe Berufsorientierung von Thüringer Schüler*innen.

Thüringen ist damit das erste ostdeutsche Bundesland, das sich an der Bundesinitiative „Abschluss und Anschluss – Bildungsketten bis zum Ausbildungsabschluss“ beteiligt. Damit stehen bis 2020 fast 10 Millionen Euro zusätzlich für die Berufsorientierung an Thüringer Schulen zur Verfügung.

Die Berufsorientierung beginnt an den Thüringer Schulen bereits in der 7. Klasse. Damit junge Menschen die vielfältigen Angebote auch bewerten können, müssen sie wissen, welche beruflichen Möglichkeiten es gibt und einschätzen können, welcher Beruf zu ihnen passt. Deshalb ist die Berufsorientierung integraler Bestandteil der schulischen Bildung in Thüringen. Sie ist fest in den Lehrplänen verankert und Teil jedes Schulkonzeptes.

Durch die nun geschlossene Bildungsketten-Vereinbarung werden die Aktivitäten des Landes, des Bundes und der Bundesagentur koordiniert, um so ein stimmiges Fördersystem der Berufsorientierung zu schaffen. Kernbestandteil dieser Vereinbarung ist ein praxisbezogenes Testverfahren, das Schüler*innen der 8. Klasse bei der Einschätzung ihrer Fertigkeiten und Kompetenzen unterstützt.

„Der Übergang von der Schule in den Beruf stellt für viele Schulabgänger*innen immer noch eine große Herausforderung dar.“ erläutert die Sprecherin für Ausbildung der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, Kati Engel. „Denn viele Jugendliche sind sich nach wie vor unsicher über ihre Stärken und Fähigkeiten und wissen daher nicht, welcher Beruf ihnen am ehesten liegt. Mit der Vereinbarung ist es gelungen, ein Unterstützungssystem ‘aus einem Guss‘ zu beschreiben, welches den Jugendlichen bei ihrer Berufswahl unterstützt und ihnen den Einstieg in das Berufsleben erleichtert. Diese Vereinbarung ist damit eine gute Basis für den erfolgreichen Berufseinstieg möglichst vieler junger Menschen.“