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Foto: Kinderschutzbund - Landesverband Thüringen

Morgen ist Jahrestag der Kinderrechte!

Am 20. November 1989 wurde die Kinderrechtskonvention von der UN-Generalversammlung angenommen. Diese fußt auf drei Säulen: Dem Recht auf Schutz, dem Recht auf Förderung der Entwicklung und dem Recht auf Beteiligung der Kinder. „Die UN-Kinderrechtekonvention gilt als universelles Völkerrecht und hat damit eine grundlegende Bedeutung für das Aufwachsen und die Lebensumwelt der Kinder“, so die kinderpolitische Sprecherin der linken Landtagsfraktion, Kati Engel.

„Leider hat sowohl der Bekanntheitsgrad als auch die Umsetzung der Kinderrechtskonvention noch Luft nach oben“, erläutert die Abgeordnete weiter. „Ich freue mich daher sehr, dass anlässlich des Jahrestages eine neue Plattform zu den UN-Kinderrechten online geht: www.kinderrechtekommentare.de “ Die Plattform wurde gemeinschaftlich durch die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinderinteressen e.V. und die Monitoring-Stelle UN-Kinderrechtskonvention des Deutschen Instituts für Menschenrechte erarbeitet. „Hier finden sich nun alle deutschsprachigen Übersetzungen der Allgemeinen Bemerkungen des UN-Ausschusses für die Rechte des Kindes endlich an einem Ort“, freut sich die Kinderpolitikerin. „Diese Allgemeinen Bemerkung sind Erläuterungen zur Kinderrechtskonvention, wie die einzelnen Artikel der Konvention gut umgesetzt werden können und somit für die Politik eine wichtige Grundlage.“

Erst im März 2021 hat der UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes eine neue Allgemeine Bemerkung (Nr. 25) veröffentlicht. Diese betrifft die Rechte der Kinder im digitalen Raum. Der UN-Ausschuss hat dafür 709 Kinder aus 28 Ländern einbezogen. „Diese haben sehr klar formuliert, was sie sich wünschen – wie z.B.: preiswerte Zugänge zu Geräten und Netzwerken, Schutz vor Diskriminierung und Gewalt, Achtung der Privatsphäre durch Unternehmen aber auch Eltern, so wie die Förderung der digitalen Kompetenz der Eltern“, fasst Engel zusammen. „Es sind also klare Arbeitsaufträge an alle politischen Ebenen und bildungspolitische Akteur:innen, die es nun gilt umzusetzen.“